KlimaPakt

Zënter dem 28. August 2013 ass d'Gemeng Manternach Member vum Klimapakt. De Klimapakt ass e staatleche Programm deen d'Gemengen ënnerstëtzt mei klimafrëndlech an energieeffizient ze ginn. Am Géigenzuch kritt d'Gemeng Manternach laangfristeg technesch an finanziell Ënnerstëtzung (vun 2013-2020). D'Gemeng Manternach soll deemno fir hier Ustrengungen am Beräich vun der nohalteger Entwécklung belount ginn.

De Klimapakt ass ee Qualitéitsmanagement System dee schonn erfollegräich an de Länner Däitschland, Frankräich, Eisterräich an an der Schwäiz applizéiert gëtt.

Link: Klimapakt

Video: Presentatioun Klimapakt

Link: European Energy Award

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Aufgab an Zesummesetzung

Den 8. Mee 2014 huet de Gemengerot der Zesummesetzung vum Klimateam, dem Moteur vum Klimapakt, zougestëmmt.

D'Klimateam besteet aus engem Vertrieder aus dem Schäfferot, dem Klimaberoder, wéi och 4 Bierger aus der Gemeng Manternach. Dëst Klimateam wärt de Gemengerot éierenamtlech beroden bei Froen iwwer Energie, Ëmwelt a Klima. Dobäi behëlleflech sinn déi 79 bestoend Moossnamen aus dem European Energy Award. Des Moossnamen sinn a 6 Beräicher opgedeelt.

D'Klimateam trëfft sech op mannst 6 mol am Joer an ënnerbreet dem Schäfferot Virschléi am Sënn vun enger nohalteger Entwécklung fir eis Gemeng.

Link: Radioemissioun iwwert de Klimapakt mam Gilbert Theato, Direktor vun Myenergy GIE

MyEnergy

https://www.myenergy.lu/fr/renseignements/infopoint

https://www.myenergy.lu/de/auskuenfte/infopoint-myenergy

Klimateam

Hu Dir Iddien oder Froen bzgl. Nohaltegkeet a Klimaschutz, da schéckt eng Mail op pacteclimat@manternach.lu

Projekte

1. Energiebuchhaltung

Im Rahmen des Klimapaktes wurde das Pogramm Enercoach der Gemeinde Manternach von Myenergy zur Verfügung gestellt. Seit November 2014 erfolgt die Bestandsaufnahme der Gemeindegebäude sowie die Erfassung der Energieverbräuche für Heizen, Strom, Trinkwasser, öffentliche Beleuchtung sowie den Fuhrpark der Gemeinde.

2.Partnerschaft mit der Uni.lu

Seit September 2014 besteht eine Partnerschaft mit der Uni.lu. Im Rahmen der Masterarbeit mit dem Titel "Concept énergétique global pour la commune de Manternach" des Studenten El Hadji Ibrahima DIENG werden punktuell Maßnahmen des Klimpaktes bearbeitet.  Es handelt sich um eine "Win-Win" Situation in der die Gemeinde dem Studenten Lehrmaterial zur Verfügung stellt, und im Gegenzug wird die Erfassung der Verbrauchsdaten etabliert und die Methoden und Verantwortlichkeit in der Gemeindeverwaltung verankert.

3.Wasserkraft und Sonnenenergie

Das Klimateam beschäftigt sich mit der Erfassung der bestehenden Kleinwasserkraftanlagen entlang der Syr und prüft die Machbarkeit einer zusätzlichen Anlage im Gemeindebesitz. Eine solche Kleinwasserkraftanlage könnte Strom für ca. 50 Haushalte produzieren.

Die Eignung der Dächer der Gemeindegebäude für Solarthermie und Fotovoltaik wird derzeit geprüft.

Energiesparmaßnahmen zuhause – jeder Beitrag zählt

Bei der Weltklimakonferenz in Lima berieten sich die Vertreter aus aller Welt über Wege, die Erderwärmung zu stoppen. 190 Nationen sitzen am Tisch: Das macht das Ringen um einen gemeinsamen Nenner erfahrungsgemäß schwierig. Auch wenn die großen Lösungen notwendig sind: Jeder Einzelne kann seinen Beitrag für die Umwelt leisten.

Also am besten gleich zu Hause mit dem Energiesparen anfangen. Mehrere Fernsehgeräte, Wäschetrockner und Festbeleuchtungen: In einigen Haushalten kommt der Stromzähler nie zur Ruhe.

Energiefresser belasten Budget und Umwelt. Dabei kann man mit einfachen Mitteln viel erreichen und einiges sparen.

Viele Energiesparmaßnahmen bedeuten zunächst eine Verhaltensänderung. Je nach den individuellen Gegebenheiten kann man aber 60 bis 80 Euro im Monat sparen. Wichtigster Schritt ist Energiefresser im Haushalt zu beseitigen und alte Elektrogeräte durch energiesparende Modelle zu ersetzen. Mit einem Energiemesser (im Baumarkt erhältlich) können Sie den Verbrauch prüfen. Kühlschränke und Wäschetrockner sind wahre Energiefresser. Achten Sie darauf, Geräte in günstigen Energieeffizienzklassen zu kaufen.

Verzichten Sie auf den Stand-by-Betrieb und schalten Sie die Geräte stattdessen komplett ab. Vor allem Computer sollten nicht ohne Unterbrechung durchlaufen, da sie viel Strom verbrauchen. Verwenden sie Energiesparlampen: Sie machen sich vor allem in Räumen bezahlt, in denen das Licht länger als eine Stunde brennt.

Goldene Regeln für Lüften und Heizen

Gekippte Fenster sollten im Winter tabu sein. Stattdessen Heizung ausschalten und regelmäßig stoßlüften – täglich mindestens drei - bis viermal circa zehn Minuten lang. Erst nachdem die Fenster geschlossen wurden, die Heizung wieder aufdrehen. Die frische Luft wärmt sich schnell wieder auf, weil sie feuchter ist als die verbrauchte Luft.

Wer länger nicht zu Hause ist, sollte die Heizung niedriger stellen, etwa auf Stufe eins oder zwei (oft mit einem Mond gekennzeichnet). Bei einer Heizung im Keller sollte die Nachtschaltung eingestellt werden. Alle Räume, auch das Schlafzimmer, sollten sie auf mindestens 18 Grad heizen, um Feuchtigkeit und Schimmelschäden vorzubeugen.

Ein großer Posten auf der Jahresabrechnung sind die Heizkosten: Wer die Raumtemperatur um ein Grad senkt, spart im Schnitt sechs Prozent Energie. Wichtig: Die Temperatur in der Mitte des Raumes messen und nicht an der Wand. Diese ist kühler und zeigt daher einen falschen Wert an.

Wer seinen Heizkörper regelmäßig abstaubt, spart Energie. Außerdem gilt: Nichts vor den Heizkörper stellen und Vorhänge nicht vor die Heizkörper ziehen, sonst geht zu viel Wärme verloren.

Wärmelecks aufspüren

Eine Thermografie-Untersuchung ist eine gute Möglichkeit, Wärmelecks aufzuspüren. Gibt es beispielweise Schwachstellen am Dach, kann eine Sanierung sinnvoll sein. Ein undichtes Dach bietet mangelhafte Dämmung und die Luftdichtung führt zu unbehaglichem Raumklima.

Eine Sanierung senkt nicht nur die Energiekosten, sondern erhöht auch den Wert der Immobilie. Wer neu baut, sollte ohnehin auf eine gute Wärmedämmung achten.

Konsumverhalten beim Einkaufen ändern

Auch Einkaufsgewohnheiten haben Einfluss auf das Klima: Je kürzer der Transportweg, desto verträglicher für die Umwelt. Greifen sie lieber zu regionalen Waren als zu Produkten, die lange Transportwege hinter sich haben. Bio-Produkte werden im Allgemeinen energiesparender hergestellt, da bei ihnen etwa auf energieintensiv erzeugte Düngemittel verzichtet wird.

Zudem ist der Bio-Anbau verträglicher für die Böden. Doch auch bei Bio- Produkten gilt: Wird der Bio-Apfel für den  deutschen Markt aus Neuseeland eingeflogen, ist der Umweltvorteil dahin.

Sparen in der Küche

Benutzen sie eine Topfgröße, die der Größe der Herdplatte entspricht – so geht keine unnötige Energie verloren. Kochen sie Eier im Eierkocher und nicht im Topf. Benutzen sie den Wasserkocher, um Wasser zu erhitzen.

Wechsel zu Öko-Strom

Auch durch einen Wechsel zu ökologische erzeugtem Strom kann man Umwelt und Klima entlasten. Viele Stromlieferanten bieten mittlerweile öko-Strom an.

Wasserspartips

Das meiste Wasser schlucken Toilette, Badewanne und Dusche. Hier liegt ein großes Sparpotenzial.

Ihren persönlichen Wasserverbrauch senken Sie, indem Sie Ihre Gewohnheiten verändern.

Sparen im Bad

Duschen statt baden: Beim Duschen wird im Schnitt nur ein Drittel des Wassers, das man für ein Vollbad brauchen würde, benützt.

Rüsten Sie ihre Dusche mit einem wassersparenden Duschkopf aus; das senkt den Verbrauch deutlich und macht sich so rasch bezahlt. Durchflussmengenregler reduzieren den Wasserverbrauch an Duschköpfen und Waschbeckenarmaturen. Mit Kosten von 5 bis 8 Euro können pro Zapfstelle Einsparungen von 30 bis 50 Prozent erzielt werden.

Beim Duschen, Händewaschen und Zähneputzen zwischendurch den Hahn zudrehen!

Schluss mit tropfenden Wasserhähnen und undichten WC-Spülkästen! Wer keine neue Dichtungen besorgt, versündigt sich am Trinkwasser: Bis zu 5.000 l jährlich gehen durch den stetigen Verlust verloren.

Wasserhähne lassen sich mit einem Strahlregler bestücken – auch Mischdüse, Luftsprudler oder Perlator genannt. Eine solche Düse am Ende des Wasserhahns mischt dem Wasserstrahl Luft bei reduziert so den Wasserdurchlauf, ohne dass man dafür auf Komfort verzichten muss.

Einer der größten Wasserfresser ist die Toilettenspülung. Der Verbrauch sinkt dramatisch, wenn die Spülung über eine Spartaste oder einen automatischen Spülstopp verfügt. Ein kleiner technischer Eingriff mit großer Wirkung. Der Verbrauch für die Toilettenspülung kann mit modernen Spülkästen halbiert werden. Die Stopptasten sind auch als Nachrüstsätze für 5 bis 10 Euro erhältlich.

Sparen beim Waschen

Sparsame Wasch- und Spülmaschinen kaufen! Oft lohnt es sich auch, ältere Maschinen durch neue zu ersetzen, die einen viel niedrigeren Strom- und Wasserverbrauch haben. Pro Wasch- oder Spülgang kann die Ersparnis bis zu 40 Liter betragen. Das Spülen von Hand verbraucht oft mehr Wasser als moderne Geschirrspüler.

Waschmaschine und Spülmaschine nie halb beladen laufen lassen: Zweimal halb verbraucht auch im Spargang mehr als einmal voll!

Waschen bei 90 Grad ist mit heutigen Waschmitteln und Maschinen, nicht mehr nötig.  Auch bei niedrigen Temperaturen und einer gut gefüllten Waschmaschine wird die Wäsche sauber. Verwenden sie für Dusche und Wasserhähne einen speziellen Aufsatz zum Wassersparen.

Kaltwasserzähler am Einlauf des Wasserspeichers einbauen und regelmäßig beobachten: Motiviert zum Sparen!

Oft unterschätzt: Der tropfende Wasserhahn. Im Jahr können dadurch Tausende Liter ungenutzt durch den Abfluss rauschen. Deshalb sollte man bei tropfenden Wasserhähnen die Dichtungen sofort austauschen. Tropfende Wasserhähne sofort reparieren lassen. Tropft der Hahn nur alle zwei Sekunden, können daraus im Jahr schnell 800 Liter werden.

Sparen in der Küche

Geschirr nicht unter fließendem Wasser spülen.

Essensreste und Kleinabfälle gehören nicht in die Toilette, sondern in den Abfall - sie belasten das Abwasser. Papiertaschentücher sollen nicht einzeln im WC weggespült werden, sondern gehören in den Biomüll.

Gemüse, Kartoffeln, Salat und Obst statt unter fließendem Wasser in einer Schüssel oder im Becken reinigen.

Gemüse und Kartoffeln im Dampfkochtopf garen, so benötigt man statt mehreren Litern nur ein Achtel bis ein Viertel Liter Wasser. Zudem werden Vitamine, Mineralien und Spurenelemente nicht ins Kochwasser geschwemmt.

Für die Zubereitung von heißen Getränken (Kaffee, Tee etc.) sollte nur die tatsächlich benötigte Wassermenge erhitzt werden. Das spart Trinkwasser, Energie und Kosten.

Sparen im Garten

Den Garten mit Regenwasser gießen, weil die meisten Pflanzen lieber das kalkarme Regenwasser als Leitungswasser mögen. Wer den Garten mit Leitungswasser gießt, sollte dies nur morgens oder abends, nie zu Mittag in der größten Hitze tun. Direkt im Wurzelbereich gießen, damit die Verdunstung über Blattoberflächen gering ist. Nicht gießen, wenn Regen angesagt ist.

Der Rasen sollte außerdem nicht zu oft gemäht werden. Je kürzer der Rasen, desto schneller trocknet er aus. Ein extensiv bewirtschafteter Rasen, der nur alle paar Wochen geschnitten wird, ist blumenreicher und hält die Feuchtigkeit zurück.

SMA Kids zuhause

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